Januar, Februar, März, April, …. Und dann. Und dann? Fängt das ganze wieder von vorne an…

 

Neujahrsvorsätze & Lebensgrundsätze.

 

Wie sich’s für die letzten Tage im Jahr gehört, habe ich mein Zimmer, mein Leben, meine Gedanken, ja- dank einem neuen Handy sogar meine Kontakte und Musik ausgemistet. Zugegeben, ist das leicht, wenn man nebenan eine Mitbewohnerin hat die einen dermaßen inspiriert wie meine mich. Dann verbringt man gerne Abende damit mit ihr vor meinem großen Kallax zu sitzen und festzustellen, dass nur eins geht: leer aussehen oder Ruhe ausstrahlen. Also der Kallax. Dann beginnt man zu wuseln, weil das Zimmer plötzlich wieder zu unruhig ist, dann aber wieder umzugestalten, weil die Wand zu kahl ist. Irgendwann tritt ein zustand ein mit dem man für ein paar Wochen oder Monate versuchen kann zu leben. Bis zum nächsten Wuseltag, an dem dann Spontan die Küche, der Flur, das Bad… oder doch wieder irgendwas in einem der Zimmer umgestaltet wird. Diese ständige Bewegung, die Veränderung, das sich immer wieder klar machen „Was brauch ich“, „Was räum ich ständig nur um, weil‘s mich überall stört“ oder wie sie mich immer wieder fragt: „Macht dich das glücklich?“. Die Masterfrage, wenn ich nicht weiß ob ich‘s aufheben soll. Die Masterfrage die jemand der schon mit „Wie geht’s dir“ überfordert ist gerne mit ähhhhhh beantwortet. Und so stapeln sich inzwischen Kisten mit Sachen von denen ich bis zum Sommer teste wie es ohne sie ist. Was ich vermisse darf zurück in mein Zimmer. Was ich vergesse kommt weg. (Weg heißt bei uns: Fairteiler, Spenden, Umsonstläden, was es halt alles so in unserer Umgebung gibt.)

Und wenn wir nicht wuseln, dann schreiben wir. Listen, Kalender, Notizbücher voll. Jetzt, wo das Jahr und der Kalender neu beginnt, macht das natürlich besonders Spaß.  Nicht nur, weil es gerade auch viel unter einen Hut zu bringen gilt, auch weil alles so neu und schön ist. Weil ein neues Jahr beginnt und man sich wie jedes Jahr auch Vorsätze überlegt. So saß ich vorgestern da: was will ich dieses Jahr tun? Was will ich ändern? Und ich habe gemerkt: mir geht’s eigentlich ganz gut. Ich habe nichts Grundlegendes, nichts so Elementares, dass es einen Vorsatz wert wäre. Ich will den Weg den ich das letzte dreiviertel Jahr, noch mehr das letzte halbe Jahr begonnen habe weiterverfolgen, ich mag es, dass nicht alles perfekt ist, nicht alles super läuft und ich trotzdem irgendwie gruselig zufrieden bin. Ich mag es mit Freunden zu streiten und mich dann wieder zu vertragen, weil es beiden wichtig ist, weil es wichtigeres als das Streitthema gibt oder, weil man weiß, dass man den anderen falsch verstanden hat. Es gibt so viel mehr gute Gründe sich zu vertragen als zu streiten. Es gibt so viel mehr Gründe Freunden zu verzeihen, als am verletzt sein festzuhalten.

Eine Position die während guten Zeiten leicht ist und für einen Menschen der im Nachtragend-sein absolut miserabel ist sowieso. Sind wir ehrlich – ich habe nach spätestens 24h vergessen warum ich sauer sein sollte oder viel mehr, mir fallen in diesen 24h mindestens 42 Gründe ein warum dieser Mensch wichtiger ist als sauer zu bleiben. Und Rationalität schlägt Emotionen, bei mir, eben um Längen. Weswegen es auch lustig war mir in der Vorweihnachtszeit beim rührende Filme gucken zuzusehen. Kaum, dass eine Szene es dann doch mal geschafft hat mich zu berühren – bei Filmen geht das dann nämlich irgendwie doch – zumindest, wenn sich eine Situationen 70 Minuten lang konsequent zuspitzt um sich dann in der 83sten zu entladen, dann kann ich sogar emotionalen Handlungssträngen folgen, meine Augen werden glasig – mein Zwerchfell zieht sich zusammen und dann – zack alles wieder vorbei. Da ist das Gefühl auf den letzten Metern wieder abgebogen und hat sich irgendwo in mir verlaufen. Dann ist das da und ich weiß das, aber es will nicht so richtig raus, dann beginne ich doch wieder zu wuseln, Mandalas auszumalen oder ich schlafe aus Trotz ein oder ich weine Grundlos wegen dem nächst besten quatsch und lach mich dabei aus. Alles Situationen die derzeitigen und ehemaligen Mitbewohner*innen schon erleben durften. Darum sollte es aber eigentlich gar nicht gehen, nicht mal über die Tiefgründigen Messages der Filme die ich da geschaut habe. Ich habe keine Filme geschaut die dann plötzlich meine Sicht auf das neue Jahr verändert haben. Ich habe keine neuen Erkenntnisse aus den Erkenntnissen der Hauptpersonen gewonnen. Ich habe noch nicht mal hauptsächlich Filme geschaut die ich noch nicht kannte. Nein. Ich habe viel mehr mein „Alle Jahre wieder“ Programm abgezogen. „Tatsächlich liebe“, „Dirty Dancing“, „Star Wars“, „Der Hobbit“, „Tripple X“ und noch ein paar andere die mir spontan nicht einfallen. Genauso wie meine Neujahrsvorsätze. Die ich nicht wirklich habe. Vor Jahren habe ich mal mit einer Freundin angefangen, dass wir uns für jeden Monat etwas Anderes vorgenommen haben. Das mach ich heute noch. Inzwischen aber jedes halbe Jahr, weil ich jetzt ja noch nicht weiß, was mir im Juli gut tun würde mehr zu machen oder sein zu lassen. Von „Workout“ und Ernährungsplänen über Sparpläne bis zu Sexverbot war schon alles dabei und ist es immer wieder. Dieses Jahr steht zum ersten Mal „kein Alkohol“ dabei, schlauerweise nicht in einem Monat der in die vorlesungsfreie Zeit fällt. Damals hätte es sich einfach nicht gelohnt, damals, als ich noch gar nichts getrunken habe. Nicht dass ich glaube zu viel zu trinken, aber es ist doch immer wieder spannend rauszufinden wie sehr der Körper sich dran gewöhnt hat und nachdem ich teilweise Wochen- fast Monatelang vergesse zu rauchen interessiert es mich dann doch, ob ich bei Wein genauso vergesslich sein kann.  Bzw. ohne Wein. Hui, das klingt jetzt wirklich nach zu hohem Alkoholkonsum. Aber so schlimm ist es wirklich noch nicht. Wir werden es sehen und ich darüberschreiben.

Zurück zum Thema, den Vorsätzen oder der Wiederholung dieser. Jedes Jahr. Genauso wie sich die Hoffnung, dass das nächste Jahr besser wird, jedes Jahr widerholt. Wie wir jedes Jahr Pläne aus dem Alten Jahr ins neue schieben. Diesmal verreisen wir endlich. Jetzt aber wirklich. Ab jetzt wird alles anders. Wir werden fleißiger, fröhlicher, nehmen uns mehr Zeit für: hier passendes Defizit eintragen…. Und warum tun wir das? Weil es irgendwie was Verbindliches hat, wenn wir es aufschreiben? Weil wir uns damit selbst etwas versprechen, weil uns das den nötigen Druck gibt es einzuhalten, weil man ja anderen davon erzählt hat? Der Druck von außen, weil man unter Beobachtung steht, etc. etc.? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Ich glaub es gibt viele Gründe und alle sind irgendwie verständlich und würden mich gleichermaßen dazu bringen zu hinterfragen ob das logisch oder der Beste Weg ist. Klar motiviert uns der Druck von außen. Andererseits kenne ich genug Menschen die so schnell dazu neigen immer noch mehr als andere von sich zu erwarten und jedes Lob von außen nur dafür sorgt beim nächsten Mal noch mehr lob zu wollen, dass ich es für einen mäßig gesunden Weg halte. Wir könnte man einen wundervollen Schlenker zur Frage der selbst Optimierung machen. Aber lassen wir das an dieser Stelle.

Viel interessanter ist, dass ich dieser Tage das Gefühl bekam als Lauter Spuren zu bestehen. Egal ob die „Alle Jahre wieder“ Filme die sich über die Jahre und durch verschiedene Menschen angesammelt haben. Als auch meine Erkenntnisse und Lebensgrundsätze. Vielleicht habe ich auch nur die Ruhe weg bei der Frage des Jahreswechsels, weil ich zunehmend etwas vereinheitlicht habe was ich hier schon mal erwähnt habe. „Leave it or change it“ . Als ein Freund mir das vor Jahren das erste Mal geraten hat, habe ich schlicht nicht kapiert wie das gehen soll. Nicht alles was man nicht ändern kann man deswegen hinnehmen, nicht alles was man nicht hinnehmen / aushalten kann man ändern. Heute ist es einer der häufigsten Ratschläge die ich gebe. Sicher. Es gibt immer noch Dinge die ich weder hinnehmen will noch ändern kann. Das Verhalten von Menschen zum Beispiel. Das hat viel Potenzial zum Aufregen, kotzen und reinschlagen wollen. Egal ob von Menschen im persönlichen Umfeld oder wenn man so via Erzählungen, Nachrichten und Politik mitbekommt. Ich will nicht sagen, dass man sich nicht aufregen sollte. Man sollte auch nicht schicksalsergeben sagen „Kann ich eh nicht ändern“ (Fun Fact: ein Kommilitone, studiert Wirtschaftspädagogik, sagte mal „Zwei Dinge kann man nicht ändern. Politik und Wirtschaft“. Wer mich kennt kann erahnen wie sehr ich mich über diese Äußerung aufgeregt habe. Wer mich nicht so gut kennt stelle sich einen Monolog aus „Das ist dumm.“, „Und zwei Dinge sind unendlich“ und „Und sowas studiert“ vor. Spontan wollte ich ihn fragen wie er zur Veränderbarkeit der Naturgesetze stünde. Aber mein „leave it“-Engel auf der Schulter hat mich davon abgehalten. Womit wir zum zweiten Lebensgrundsatz kommen: „Nicht alle Kämpfen lohnen sich ausgetragen zu werden“. Ein Grund warum ich zwar gerne mit Wiwis, Wipäds und BWLern diskutiere, aber es mir nicht zu Herzen nehme, wenn wir auf „ist so“ Argumente stoßen die sie nicht weiter begründen und nicht wiederlegt haben wollen. Für viele von ihnen sind Geistes- und Gesellschaftswissenschaften eben Science-Fiction sowie für mich ihre „Wissenschaft“ keine ist, weil sie sich nur mit bereits gelösten Problemen beschäftigen und, abgesehen davon, sich nur anderer Wissenschaften Bedienen (Mathematik, Psychologie, Informatik etc…) An die Menschen die das lesen und eins davon studieren: Sorry ihr drei. Nehmt euch doch zum Vorsatz euren Studiengang kritisch zu hinterfragen, wenn ihr nicht zu den 0,4% gehört die ich kenne und das bereits tun.  (wobei nach meiner Rechnung, wenn sie denn richtig ist, dann mindestens einer von euch drei das nicht tut, weil ich nur – ach egal.

Hier ist schon der nächste Grundsatz: sich selbst nicht so ernst nehmen. Dieser Grundsatz ist weit verbreitet. Leider wird er gern dafür missbraucht scheiße zu labern oder andere zu verletzen und dann zu sagen „Darfst mich halt nicht so ernst nehmen“. Mit sowas werden Menschen die auf diskriminierende Sprache oder Zustände hinweisen gerne abgeblockt. „Meine ich doch nicht so, nimm mich nicht so ernst“. Hier wurde der Grundsatz etwas Missinterpretiert. Man soll sich SELBST nicht so ernst nehmen. Nicht die ANDEREN sollen mich nicht ernst nehmen.  Das ist ein wichtiger Unterschied. Denn während das eine ein Freifahrtschein zum Scheiße labern ist, ist das andere der Aufruf nicht alles was denkt uuuunbedingt in die Welt hinausposaunen zu müssen. Ich zitiere diesen Menschen nur ungern, aber so sehr er sich inzwischen selbst dranhalten sollte, so recht hatte er damals „Man DARF eine eigene Meinung haben, man muss aber nicht“ und manchmal kommt man nach langem informieren eben drauf, dass diese Science-Fiction-studiengänge vielleicht doch mal recht haben und mir in meiner Glaskugel einfach mal entgangen ist, wie unsere Gesellschaft so funktioniert. Ist ja auch okay. Ich weiß nicht alles und nehme das auch nicht in Anspruch. Deswegen schreibe ich auch keine Anleitungen für den Bau eines Motors oder versuche jemanden zu operieren. Das überlasse ich denen die ich für Kompetent halte, Arbeitsteilung macht Profis. Das müssten doch gerade Die BWiWipädLer verstehen. Weg vom Studiengangbashing. Da gibt’s ja auch gute und Kompetente und brauchbare Menschen drunter. Definitiv. Ich pauschalisiere hier auch gnadenlos und überspitze total – also ein bisschen. Egal.

In diesem Abschnitt soll es um selbst Reflektion gehen. Denn wie es so ist habe ich die und andere Lebensgrundsätze mir nicht selbst ausgedacht. Ich habe sie gelernt, von meinen Eltern, meinen Freunden, ich habe jedes Jahr ein bisschen dazu gelernt und irgendwann ganz plötzlich gemerkt: „Ich kenn den Spruch seit Jahren, aber plötzlich passt er!“ Wir können uns nicht vornehmen uns auf diese oder jene weise zu entwickeln. Wir können „Dreamboards“ erstellen. Überlegen wo wir in fünf Jahren sind und wie wir dahin kommen. Damit wir nach zwei Jahren merken, dass es einen anderen noch viel passenderen Weg gibt. Weil wir uns verändern und das ist gut. Denn wenn ich heute noch dahin wollen würde wo ich vor drei Jahren hinwollte. Dann würde ich immer noch in einem Meer aus Unklarheiten stecken, mehr unterwegs als zuhause sein, niemandem wirklich vertrauen und immer noch Lehramt studieren. Oder wäre bald fertig und würde mich fragen was ich mir für die nächsten fünf Jahre vornehmen soll. Auf jeden Falls wären mir einige Ereignisse und Menschen durch die Lappen gegangen und das wäre selbst um die Geschichten ohne Happy End schade. Was ich noch von anderen über mich erfahren habe: ich kann einiges echt gut. Vieles davon hat von mir nie großartig Beachtung gefunden, warum nicht? Weil es selbstverständlich war, dass ich es kann. Anderes kann ich gar nicht: Mich festlegen auf welches meiner Talente ich mich konzentrieren will zum Beispiel. Sobald ich das eine mache, fehlt mir das andere und so weiter… Jedenfalls, was ich sagen will. All die Gespräche, die Streits, alles was ich Erlebt habe, all die Menschen denen ich begegnet bin. Egal ob wir noch Freunde sind oder nicht, haben Spuren hinterlassen. Anders als andere, wie ich letztens wieder gemerkt habe, finde ich das aber nicht schlimm. Ich versuche nicht altes abzuschütteln, ich will weder Menschen noch Erlebnisse hinter mir lassen, ich will entscheiden was ich aus ihnen mitnehme. So fällt es mir schwer, geschenkte Collagen oder Geburtstagskarten von vor zwei Jahren wegzuschmeißen. Es sind Momentaufnahmen. Freundschaftsbekundigungen und wenn auch heute nicht mehr aktuell, damals ernst gemeint. Und reicht das nicht? Dass wissen, dass das was getan wurde aus ernsthafter Sympathie entstand? Egal was draus wurde. Warum versuchen wir jedes Jahr neu anzufangen? Oder nach jeder gescheiterten Beziehung oder Freundschaft? Wieso sollen wir Probleme in Kisten packen und vergraben, Erinnerungen verbrennen oder einen Schlussstrich ziehen? Warum uns nicht Zeit lassen zu leiden, weil immer mindestens Teile von dem was da war gut waren?Warum lassen wir uns nicht die Zeit, aus zu sortieren: was war gut? Was nicht? Was nehmen wir mit, was lassen wir hinter uns? Warum ist es schwach, jemanden nicht zu hassen, nur, weil es miteinander nicht geklappt hat? Warum nicht über unseren Schatten springen und entschuldigen, weil keiner von uns perfekt ist und dass zwar nichts ist wofür man sich entschuldigen muss, was dem anderen aber gut tut zu wissen, dass einem das bewusst ist. Das uns bewusst ist was der andere für uns getan hat und wenn’s nur war uns auszuhalten, wenn wir uns selbst am wenigsten aushalten können.

Der Zustand unser Zimmer ist ein Spiegel unseres seelischen Zustands. Das hat mir meine Mama immer gesagt und sich dadurch permanent Sorgen um mich gemacht. Ich glaube nicht, dass das auf diese Art stimmt. Nicht jeder Mensch mit einem aufgeräumten Zimmer ist seelisch heile und nicht jeder unordentliche kaputt. Aber vielleicht stimmt’s doch ein bisschen. So wie Menschen die alles in Kisten packen, eben auch Probleme wegpacken, sowie andere sie offen rumliegen lassen und ständig drüber stolpern. So wie manche Zimmer ein bestimmtes Image verstärken sollen, während die Sachen die einem wirklich wichtig sind in Schubladen liegen. So ist mein Zimmer so unruhig, weil Tausend Erinnerungen und Menschen versuchen hier Platz zu finden, weil das Zimmer die Spuren vieler Menschen trägt. Von meinen Großeltern über meine Familie, meinen ersten Freund, meine weiteren Beziehungen, viele Freundschaften, verschiedene Hobbys und Lebensentwürfe. Hier findet sich zu fast allem eine Spur. Das macht es unruhig und manchmal schwer zu deuten wer ich eigentlich ohne all diese Prägungen wäre. Denn selbst mein politisches Interesse kann man auf meine Eltern zurückführen. Gerade überlege ich, ob unsere Zimmer nicht ein Paradebeispiel dafür sind wie stark uns unsere Sozialisation beeinflusst.

Wenn ich mit dem Erinnerungen Sammeln so weiter mache spreng ich bald mein Zimmer. Es ist jetzt schon ein Wunder, dass hier noch alles reinpasst. Deswegen der neue Trick mit den Kisten um mir klar zu machen, was mir wichtig ist. Außerdem habe ich noch etwas Neues begonnen. Ich habe mir Schatzkisten anlegt. Eine Schatzkiste für die Kindheit, eine für die Jugendzeit. Alles was wirklich wichtig ist kommt darein. Wenn es nicht sowieso offen, in meinem Zimmer, steht. Alles was von Kiste zu Kiste, aber in keine Schatzkiste wandert kann weg. Das hat den Vorteil, dass ich leichter durchschaue wie wichtig mir etwas ist, aber auch den, dass sich immer mehr Kisten leeren und ich Platz für Neues habe. Neue Erinnerungen, neue Erlebnisse und für alte und den ein oder anderen neuen Menschen und das ist, glaub ich, der schönste Lebensgrund – und Neujahrs Vorsatz: Immer genug Platz für Neues zu haben.

Jedes Jahr aufs Neue.

 

In diesem Sinne: Frohes neues Jahr!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s